Künstler sind keine SPD-Trompeten, Frau Ministerin! Die Freiheit der Kunst ist für alle da.

Zur Jahresversammlung des Deutschen Bühnenvereins im Kraftwerk Mitte erklärt Kunstministerin Dr. Stange: Das Theater ist Akteur in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Thematischer Schwerpunkt sei, so Stange, in diesem Jahr der Umgang mit rechtsnationalen Parteien und Rechtspopulisten und dass sich Theater und Orchester nachhaltig für die Demokratie engagieren.

Dazu erklärt Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin der sächsischen AfD-Fraktion:

„Das kann und muss bezweifelt werden! Weder kann die Ministerin die Freiheit der Kunst in diesem Sinne programmieren, noch darf sie das. Gerade in einem Wahljahr nicht.

Dennoch ist kein Protest des Bühnenvereins zu hören. Offenbar sind die von Subventionen trunkenen Kulturschaffenden schon so gleichgeschaltet, dass sie gar nicht mehr merken, für welche undemokratischen Geister sie arbeiten sollen und wohl auch wollen.

Geradezu peinlich wird es, wenn Stange von den Bühnen als Orte der Inklusion schwärmt, wo sie doch nur die Exklusion anderer Meinungen fordert. Mit theatralischen Mitteln, die sicher nichts mit Fairness und einem offenen Diskurs zu tun haben. Die Berliner Schieß- und Spuck-Inszenierung Fear an der Schaubühne oder die Schlepper- und Schleusertagung der Münchner Kammerspiele sind uns noch in schlechtester Erinnerung.“

Diese Seite verwendet Cookies.