Kommerzielle Tierquälerei sofort beenden!

Kommerzielle Tierquälerei sofort beenden!

Wie mehrere Medien berichten, wird das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration verschoben. Eigentlich sollte ab 2019 eine Betäubungspflicht eingeführt werden.

Sebastian Wippel, tierpolitischer Sprecher, erklärt:

„Das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln ist Tierquälerei! Es ist inakzeptabel, dass sich die Schweinezüchterlobby gegenüber dem Tierwohl durchgesetzt hat. Das Argument der Rentabilität und Befürchtung vor Billigimporten darf nicht zählen. Die Landwirte und Fleischindustrie hatte fünf Jahre Zeit, die 2013 beschlossene Reform des Tierschutzgesetzes umzusetzen und nach humanen Kastrationsmöglichkeiten zu forschen. Passiert ist nichts, vielmehr scheinen Fleischindustrie, Kontrollbehörden und Bundesregierung, die Tierquälerei bis 2021 verlängern zu wollen.

In Sachsen gibt es rund 200.000 Ferkel, welche von der schmerzhaften Qual betroffen sind. Die CDU-geführte Regierungen genehmigen diese Grausamkeiten ausdrücklich.

Die AfD-Fraktion fordert, dass sich die Bundesregierung an das Tierschutzgesetz hält, welches eindeutig verbietet, Tieren unnötige Schmerzen zuzufügen. Das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration soll wie beschlossen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.“

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