Koalitions-Umfaller: Wer FDP wählt, bekommt das Gegenteil vom vorher Versprochenen!

Der Euro-Rettungsschirm muss weg - so stand es im FDP-Wahlprogramm. Der Familiennachzug solle ausgesetzt werden, das Maas-Zensurgesetz sollte ebenso weg und ein Untersuchungsausschuss die Machenschaften in der Asylpolpolitik von Merkel aufarbeiten. Nicht zuletzt sollte es eine große Steuerreform geben und die Zuwanderung begrenzt werden – all dies forderte die FDP mehr oder weniger oft und deutlich im Wahlkampf und setzte damit auf klassische Themen und Forderungen der Alternative für Deutschland. Davon ist nun nicht mehr viel zu sehen und zu hören – all diese Themen sind so gut wie vom „Jamaika“-Verhandlungstisch.

Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

„Die Merkel-Machenschaften bleiben ungesühnt, die von Maas gegründete Zensurbehörde spitzelt weiter und Deutschland bleibt Zahlmeister in der gescheiterten Euro-Politik. Die FDP hat erneut überdeutlich gemacht, dass sie der Prototyp der klassischen Umfaller-Partei ist. Ihr geht es vorrangig nicht darum, Politik für die deutschen Bürger zu machen, sondern es ist offenbar erneutes Ziel, so viel Ministerposten wie möglich zu besetzen.

FDP-Vize Kubicki äußerte nun obendrein, dass er während der Koalitionsverhandlungen allmählich ‚zum Fan von Angela Merkel‘ werde. Da rundet sich doch das Gesamtbild von einer politischen Neutrum-Partei ab. Wer FDP wählt, bekommt – so scheint es jedenfalls – immer das Gegenteil von vorher versprochenen Inhalten. Diese Kontinuität stellt die Partei nun bereits seit Jahrzehnten chamäleonhaft immer wieder unter Beweis.“

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