Klaus Bartl (Die Linke) bangt offenbar um seinen alten Arbeitsplatz, die SED-Bezirksleitung!

Der frühere Ex-Abteilungsleiter Staat und Recht bei der SED-Bezirksleitung, Klaus Bartl, der seit 1990 für die Partei „Die Linke“ als Abgeordneter im Sächsischen Landtag sitzt, fordert jetzt Auskunft und Rechenschaft von der Staatsregierung darüber, warum der „Gebäudekomplex des ehemaligen Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt und der Bezirksleitung der SED Karl-Marx-Stadt“ abgerissen wird.

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete Mario Beger, einst von SED und Staatssicherheit wegen „Republikflucht“ inhaftiert:

„Es ist offensichtlich, dass der bekennende, frühere MfS-Mitarbeiter Bartl offensichtlich nostalgische Gefühle für das Gebäude hegt, in dem er in DDR-Zeiten sein berufliches Unwesen trieb. Nicht vergessen werden darf, dass die SED-Bezirksleitung Auftraggeber für die schmutzigen Spitzeldienste der Stasi war. Mir liegt es fern, Menschen bis an ihr Lebensende zu verdammen, die in ihrer Jugend Fehler begingen. Wer aber selber aktiv für die Stasi als IM unter dem Decknamen ‚Andreas Förster‘ Berichte schrieb und Menschen denunzierte, um anschließend zum Führungskader der SED aufzusteigen, sollte bei gewissen Themen, dezente Zurückhaltung üben. Das tut Bartl in diesem Fall nicht. Er missbraucht offenbar sein Mandat, um öffentlich mit seiner Vergangenheit zu kokettieren und gleichzeitig die demokratische sächsische Landesregierung zu provozieren. Das ist unanständig und respektlos.“

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