„Katzendreck“ – Staatsregierung noch bei klarem Verstand?

Eine erneute Messreihe des Sächsischen Umweltministeriums ermittelte den Verursacher des sogenannten „Katzendreck“-Gestanks im Erzgebirge auf der tschechischen Seite. Im nordböhmischen Industrierevier kommen nun rund 100 Unternehmen in Frage, berichten die „Dresdner Neuesten Nachrichten“.

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Jeder der einigermaßen bei klarem Verstand ist, weiß, dass dieser üble Gestank aus Tschechien kommt. Immer wenn der Wind aus südlichen Richtungen weht, klagen die Erzgebirger und Vogtländer über Kopfschmerzen und Übelkeit. Die veralteten Chemiekombinate, die einzig als potentielle Quelle in Frage kommen, befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Wir können das CDU-Umweltministerium nur beglückwünschen, dass es mit unzähligen Messungen in den letzten zwanzig Jahren nun endlich herausgefunden hat, was völlig klar war. Mit diesem dilettantischen Arbeitsstil wurden die notleidenden Bürger seit Jahren im Stich gelassen und Unsummen Steuergeld verschwendet.
Dabei ist ein entschiedenes Auftreten der Staatsregierung in Prag und in Brüssel überfällig. Den Tschechen muss endlich klar gemacht werden, dass ihre Blockadehaltung bei diesem Thema Konsequenzen bei der Verteilung von EU-Geldern hat, deren Hauptzahler Deutschland ist.“

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