Sächsischer Landtag lehnt AfD-Antrag zum Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende ab

Zum Antrag der AfD-Fraktion „Armutsrisiko Alleinerziehender reduzieren – Unterhaltsvorschussgesetz reformieren“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders häufig von Armut betroffen, weil das andere Elternteil oft keinen Unterhalt zahlt. Wir wollen mit unserem Antrag erreichen, dass der Unterhaltsvorschuss bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres oder bis zum Ende der allgemeinen Schulpflicht gezahlt wird und nicht nur bis zum 12. Lebensjahr und begrenzt auf sechs Jahre, wie derzeit praktiziert. Wir wollen, dass das Kindergeld analog zum Unterhaltsrecht nicht mehr vollumfänglich, sondern nur zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet wird. Zudem wollen wir bürokratische Hürden abbauen.

Selbst Bundesfamilienministerin Schwesig fordert in Teilen Ähnliches. Die Konsensparteien haben unseren Antrag abgelehnt, obwohl von Sachsen nach Berlin ein Signal gehen könnte, dieses wichtige Thema endlich umzusetzen.“

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