Inklusion auszusetzen ist richtig – Lehrerverband auf AfD-Kurs

Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, verlangt ein Aussetzen der Inklusion an den Schulen. „Dass die letzten Grundschulleistungsvergleiche enttäuschend ausgefallen sind, liegt auch an der Art und Weise, wie in manchen Bundesländern Inklusion umgesetzt wurde“, lässt er sich zitieren.

Die bildungspolitische Fraktionssprecherin, Karin Wilke, kommentiert:

„Willkommen in der Realität und damit im AfD-Programm, Herr Meidinger. Unsere Fraktion hat von Anbeginn mehrfach vor den Gefahren einer pauschalen und undifferenzierten Inklusion gewarnt. Sie schadet allen Beteiligten. Den Betroffenen genauso wie den Klassengemeinschaften und den notwendigerweise überforderten Lehrern. Im Mai 2017 ergab eine FORSA-Umfrage unter Lehrern in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, dass nur 49 % der Pädagogen den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung befürworten.

Man muss kein Politiker sein, um zu erkennen, dass Motivation und Leistungsniveau aller Kinder in den Keller rauscht. Es ist mir unbegreiflich, dass der Verbandschef so lange dazu brauchte. In diesem Sinne ist die AfD-Fraktion die einzige Stimme der Vernunft im Sächsischen Landtag, die sich für eine Inklusion der Vernunft einsetzt und den Erhalt und sinnvollen Ausbau des Förderschulsystems fordert.

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