IHK kritisiert wie AfD Russland-Sanktionen

Die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) warnen die Politik davor, trotz Rekord-Konjunkturdaten, den Aufschwung als „Selbstläufer“ zu sehen. Ein Ende sei nicht Sicht, sagte der Präsident der IHK Chemnitz, aber die sprudelnden Einnahmen könnten sich auch wieder rückläufig entwickeln.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kommentiert:

„Ich freue mich, dass es der sächsischen Wirtschaft gut geht. Das ist in erster Linie ein Verdienst der Unternehmer. Um diese Situation nicht zu gefährden, muss die Politik aber handeln.

Die deutsche Steuerpolitik muss sich an den globalen Herausforderungen orientieren. Trump hat es vorgemacht. Die US-Steuerreform hat die Standortattraktivität der USA auch für deutsche Investoren erhöht.
Der Lehrermangel an den öffentlichen Schulen in Sachsen muss behoben werden. Zugleich benötigen wir einen schnellen Breitbandausbau und eine Entlastung der Unternehmen von Bürokratie, Steuern und Abgaben. Weiterhin brauchen wir eine Senkung der Stromsteuer auf das europarechtlich mögliche Mindestniveau, Wiedereinführung der degressiven AfA, Abschaffung des Solis und die Einführung des Bildungsticket, welches die AfD seit langer Zeit fordert.

Ein wichtiges Thema für viele exportorientierte sächsische Unternehmen sind die andauernden Russlandsanktionen. Je länger diese dauern, umso mehr erschweren sie den dortigen Markteintritt.“

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