Hilferuf der Polizei ist eine sicherheitspolitische Bankrotterklärung von Sachsens Innenminister

Nach Absage der Legida-Demonstration am Montag in Leipzig schilderte Sachsens Polizei in einer öffentlichen Erklärung, wie sie in der Messestadt erneut massiv angegriffen wurde.
Der Sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel, erklärt dazu: "Wenn Demonstrationen, mit welcher Begründung auch immer, wiederholt aus Mangel an Polizei abgesagt werden müssen, wenn Polizisten ebenfalls wiederholt, zum Freiwild linksextremistischer Gewalttäter werden, wie in Leipzig in den letzte Wochen mehrfach geschehen, dann ist das eine Bankrotterklärung der Politik von Sachsens Innenminister Markus Ulbig. Greifen Sie endlich ein, Herr Ministerpräsident!

Die Polizei hatte gemeldet, dass sie auf dem Weg zum Hauptbahnhof von "Personen des linken, gewaltbereiten Spektrums" verbal und körperlich aggressiv angegriffen wurden.

Das wörtlich übernommene Fazit der Polizei gleicht einem Hilferuf: "Der heutige Einsatzverlauf hat erneut gezeigt, dass es in Leipzig, einer Stadt, die von großen Denkern, Schriftstellern, Musikern und Philosophen über Jahrhunderte geprägt wurde, eine friedliche Offenbarung anderen nicht genehmen politischen Willens, ohne Gewalt und Hassexzessen kaum möglich ist. Das belegen die Ereignisse des heutigen Abends, der mit äußerst aggressiven, verbalen und körperlichen Übergriffen auf den jeweils Andersdenkenden aber auch auf die Polizeibeamten, die freie Meinungsäußerung aber auch die körperliche Unversehrtheit des Einzelnen zu schützen haben, verlief. Versammlungen ohne Polizei waren das eigentliche Anliegen der Väter des Grundgesetzes."

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