Herr Kretschmer, Syrer nach Bürgerkriegsende nach Hause schicken, statt über Familiennachzug diskutieren!

CDU-Ministerpräsident Kretschmer hat sich dafür ausgesprochen, den Familiennachzug für die kleine Gruppe Asylbewerber mit subsidiärem Schutz weiter auszusetzen. „Zerstörtes Vertrauen“ müsste in der Bevölkerung wieder zurück gewonnen werden, zitiert ihn die „Leipziger Volkszeitung“.

André Barth, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, erklärt:

„Was Kretschmer hier vollmundig als politische Großtat proklamiert, ist so selbstverständlich, dass es eigentlich nicht erwähnt werden müsste. Alle syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge haben nur einen auf drei Jahre begrenzten Schutzstatus in Deutschland, danach ist laut Gesetz neu zu prüfen, in welchen Gebieten wieder Frieden herrscht. Da der IS in Syrien besiegt und das Land weitestgehend befriedet ist, wirkt es ziemlich absurd, überhaupt über den Familiennachzug zu diskutieren.

Die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge müssen auf ihre Heimreise vorbereitet werden, statt ihnen Hoffnung zu machen, dass der deutsche Steuerzahler auch ihre Großfamilien üppig alimentiert. Syrien braucht jede Hand für den Wiederaufbau. Es wäre unverantwortlich, dem zerstörten Land weiterhin wichtige Arbeitskräfte zu entziehen.

Diese Entwicklung blendet Kretschmer komplett aus. Der CDU-Ministerpräsident hat sich in den letzten Jahren nicht gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung gewendet und hat es offensichtlich auch in Zukunft nicht vor. Wie er so ‚zerstörtes Vertrauen‘ zurückgewinnen will, ist mir schleierhaft.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung