Heimat ist für Sachsen-CDU lediglich noch Staffage, um Wähler zu täuschen!

Die AfD-Fraktion stellte einen Antrag (Drs.: 6/13054) im Sächsischen Landtag, dass der Sachunterricht in der Grundschule in „Heimatkunde“ umbenannt und der Gemeinschaftskundeunterricht nicht schon in der 7. Klasse angeboten wird. Dieser Antrag wurde von allen anderen Parteien – also auch von der CDU – abgelehnt. Der nunmehr neunte CDU-Kultusminister verstieg sich in der Argumentation sogar darauf, dass der Begriff Heimatkunde historisch belastet sei, weil er auch in der NS-Zeit verwendet wurde.

Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Ich habe den Verdacht, dass für die sächsische CDU der Begriff Heimat nur dann eine Rolle spielt, wenn es darum geht, sich öffentlich in Lausitzer Tracht zu präsentierten und so gewandet an Bierzügen teilzunehmen, wie jüngst Ministerpräsident Kretschmer. Heimat ist aber mehr als nur Staffage für Parteitage, bunte Blätter und soziale Netzwerke. Das Fach ‚Heimatkunde‘ als Grundlage und Anknüpfungspunkt grundschulischer Bildung fördert Bindung und Zugehörigkeit. Dies würde auch ausländischen Kindern helfen, sich in Sachsen zurechtzufinden.

In allen Schulformen sollen nun Unterrichtsstunden wie Mathe, Sport und Musik gestrichen werden, der Gemeinschaftskundeunterricht aber forciert. Eltern berichten regelmäßig darüber, wie unsere Kinder mit politisch korrekter Ideologie indoktriniert werden. Da geht es auch um verpflichtende Moschee-Besuche, wird das so genannte Zuckerfest gefeiert und der Ramadan erklärt. Unsere Schüler sollen sich aber eigenständig eine politische Meinung bilden und nicht durch eine erweitere politische Bildung in der Schule einer einseitigen Einflussnahme ausgesetzt werden.“

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