Handwerker stöhnen über CDU-Bürokratie-Irrsinn

Sachsens Handwerk schlägt Alarm über ausufernde Bürokratie, die zunehmend wertvolle Arbeitszeit frisst und die Betriebe immer unproduktiver macht. Laut Handwerkskammer-Präsident Ermer hätte dies eine geradezu abschreckende Wirkung auf Existenzgründer.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kommentiert:

„Ich kann den Ärger der Handwerker verstehen: Überbordende Melde- und Dokumentationspflichten halten Dachdecker, Bäcker und Friseure von ihrer eigentlichen Arbeit ab. Zusätzlich muss dieser Bürokratie-Irrsinn nach Feierabend oder am Wochenende erledigt werden.

Nur finde ich die Kritik von Handwerkskammer-Präsident Ermer, selbst CDU-Mitglied, mehr als scheinheilig: Es ist seine CDU, die dieses Bürokratiemonster auf Bundes- und Landesebene mitgeschaffen hat. Und es war seine CDU, die alle Anträge der AfD-Fraktion im Landtag ablehnte, die das Ziel hatten, diese unhaltbaren Zustände zu ändern.

Wir beantragten z.B. die Wiedereinführung des Meisterzwanges für bestimmte Gewerke, die Ermer wie viele andere Handwerker schmerzlich vermissen. Wir wollten die Vorfälligkeit der Sozialabgaben abschaffen, die Handwerker bürokratisch und finanziell belasten. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Ermer zur Bundestagswahl sein CDU-Mandat an den AfD-Kandidaten verloren hat.“

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