Grüne Bigotterie: Historischer Park muss Asylunterkunft weichen

Im Berliner Stadtteil Lankwitz wird Ende Februar ein 100 Jahre alter Park abgeholzt, um Platz für ein Asylbewerberheim zu schaffen. Unter den 200 Bäumen, die 1907 von einem jüdischen Mediziner gepflanzt wurden, sind 50 schützenswerte Exemplare. In 300 Metern Entfernung vom Park gibt es leer stehende Häuser. Ihre Nutzungseignung konnte allerdings nicht geprüft werden. Die Zustimmung zur Zerstörung des Parks gab die grüne Umweltstadträtin von Steglitz-Zehlendorf.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Generalsekretär der AfD Sachsen, Uwe Wurlitzer:

„Wer in 100 Jahren ein Beispiel für verlogene, grüne Doppelmoral in der deutschen Geschichte sucht, muss sich nur die Narrenposse in Berlin anschauen. Ausgerechnet die linksgrünen Ökofetischisten genehmigen den Abriss eines historischen Baumbestandes. Alles kein Problem für die bigotte Gedankenwelt, denn der Bau eines Asylantenheims ist natürlich eine höhere, gute Sache, für die die sonst so schützenswerte Natur ruhig Opfer bringen kann. Wenn aber irgendeine Straße ein paar zusätzliche Zentimeter aufgeteert bekommen soll, graben diese ideologisch bornierten Betonköpfe noch nach den letzten ungesehenen Tierarten, um jeglichen Fortschritt zu verhindern. Zynismus tropft zudem aus jeder Zeile des Entscheids, ausgerechnet einen jüdisch begründeten Park für Flüchtlinge aus mehrheitlich antisemitisch eingestellten Ländern platt zu machen.

Der Park in Lankwitz verschwindet, aber die Grünen, die den gesunden Menschenverstand längst an der kunterbunten Garderobe im Wolkenkuckucksheim abgegeben haben, bleiben uns leider erhalten. Die Welt kann verdammt ungerecht sein.“

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