Frauke Petry: Tatsächlicher Krankenstand sächsischer Lehrer muss aufgeklärt werden

"Die vorliegenden Daten zum Krankenstand des Lehrpersonals sind völlig unzureichend", sagt die AfD-Fraktionsvorsitzende, Dr. Frauke Petry. "Von den aktuellen Statistiken lässt sich zwar der Krankenstand von langzeiterkrankten Lehrern ablesen, nicht jedoch, wie sich der Verlauf mehrerer, auch kurzer Erkrankungen bis zum Eintritt in die Langzeiterkrankung darstellt. So ergibt sich ein unrealistisches Bild darüber, wie viele sächsische Lehrer übers Jahr erkranken, denn tatsächlich liegt dieser Anteil viel höher als bislang erkennbar." Die AfD-Fraktion stellt darum in der nächsten Sitzung einen Antrag an die Staatsregierung. Zur Aufklärung der alarmierenden Personalsituation an sächsischen Schulen. Dadurch soll eine Deutung des Krankenstandes sächsischer Lehrer insgesamt vorgenommen werden, um Lösungsansätze für die Senkung des Unterrichtsausfalls zu erarbeiten. Frauke Petry: "Es ist höchste Zeit, dass die Staatsregierung aufhört, sich hinter geschönten Statistiken zu verstecken. Wir müssen politisch dafür sorgen, dass sächsische Schulen ausreichend Personal haben, um qualitativ guten Unterricht zu machen."

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