Frauke Petry: Gebührenfunk streicht Rentner als Zielgruppe

Zuerst wurde der Zusatzname Heimatsender gestrichen, dann Schlager und Volksmusik weitestgehend aus dem MDR 1- Radio Sachsen-Repertoire verdrängt. Nun präsentiert der Sender auch das Randfichten-Fantreffen im Juni auf den Greifensteinen nicht mehr. Stattdessen werden immer mehr englische Oldies gesendet. Programmchef Holfeld bestätigte diesen Richtungswechsel gegenüber der Dresdner Morgenpost. Dazu erklärt AfD-Fraktionschefin Frauke Petry: "Ein gebührenfinanziertes Sachsenradio, dass keine oder kaum Musik aus Sachsen sendet, sollte sich überlegen, ob es seinen staatlich vorgeschriebenen Sendeauftrag noch erfüllt. André Stade, Uta Bresan, Linda Feller oder Olaf Berger, alles sächsische Künstler wurden mit einem nicht ausgesprochenem Sendeverbot belegt. Sie finden nicht mehr statt. Nun trifft es auch die Randfichten. Man muss Schlager oder Volksmusik nicht mögen. Aber einer ganzen Zielgruppe, nämlich die der meist älteren Menschen von der Grundversorgung auszuschließen, ist ungerecht. Nun übernimmt das so genannte Sachsenradio die Rolle, die bereits die meisten Sender erfüllen: Abspielkanal für Musik zu sein, deren Texte die wenigsten Hörer verstehen. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens der Verkehrsfunk regional und in deutscher Sprache beibehalten wird."

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