Europapolitischer Sprecher der AfD-Fraktion André Barth: Organisierten und geplanten Völkermord endlich beim Namen nennen!

Zum Beschluss der Regierungskoalition, den Massenmord an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren nun erstmals offiziell Völkermord zu nennen, erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, André Barth:

„Ich begrüße diesen Beschluss ausdrücklich! Auch wenn die türkische Regierung dieses Thema seit Jahrzehnten kleinzureden, ja abzustreiten versucht und jüngst erst den Papst dafür öffentlich anging, er würde Unsinn reden. Auch er hatte den Genozid an den Armeniern als Völkermord bezeichnet. Es ist wichtig und richtig, diese organisierte Massentötung als solche bezeichnen zu dürfen. Wer die Sprache beherrscht, beherrscht die Menschen. Bis heute werden Christen in der Türkei schikaniert. Obwohl angeblich Religionsfreiheit herrscht, dürfen Pfarrer und Religionslehrer nicht ausgebildet werden.“

In dem Text der geplanten Bundestagsresolution heißt es nun: 1915 habe das damalige türkische Regime im osmanischen Konstantinopel mit der planmäßigen Vertreibung und Vernichtung von mehr als einer Million Armeniern begonnen. Ihr Schicksal steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen und der Völkermorde, von denen das 20. Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist.

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