CDU knickt beim Wolfsmanagement ein

Zum Antrag von CDU und SPD „Akzeptanz der Rückkehr und Ansiedlung von Wölfen im Freistaat erhalten – Wolfsmanagement nachsteuern“ erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Silke Grimm:

„Nachdem die AfD-Fraktion einen Antrag zu Regulierungsmaßnahmen in sächsischen Wolfsregionen vorgelegt hat, springt nun auch die CDU auf dieses Thema auf. Doch von den Äußerungen von CDU-Umweltminister Schmidt, der Abschuss von Wölfen sei kein Tabu, ist nichts geblieben. Scheinbar ist die CDU vor dem Koalitionspartner SPD eingeknickt.

Der Antrag hat keine in kurzer Zeit umsetzbaren Handlungsempfehlungen, deshalb stellten wir einen Änderungsantrag. Wir fordern Obergrenzen für die Wolfspopulation und damit einhergehend die unbürokratische Möglichkeit für Abschüsse. Neue Studien sind nur bedingt nötig, da es bereits zahlreiche sächsische und europäische Studien zum Wolf gibt, die in die Auswertung einfließen sollten. Das sächsische Wolfsmanagement muss in ein Wildtiermanagement umgewandelt werden. Wenn Nutztiere von Hybriden gerissen werden, müssen ebenfalls Entschädigungen gezahlt werden.“

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