CDU-Bildungspolitik versagt weiterhin

Nach Aussagen des sächsischen Lehrerverbandes und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Sachsen ist mit weiterem Unterrichtsausfall im kommenden Schuljahr zu rechnen.

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, kommentiert:

„Die CDU-Bildungspolitik ist absolut gescheitert. Die Verbeamtung von jungen Lehrern findet medial Aufmerksamkeit, mehr aber auch nicht. Die Lehrerkollektive sind gespalten. Nichtverbeamtete fühlen sich als Lehrer zweiter Klasse. Nun auch noch die Warnung zweier Lehrergewerkschaften, dass der Stundenausfall an den Schulen voraussichtlich zunehmen wird. Unsere Kleine Anfrage 6/11221 ergab, dass 930 Lehrer gebraucht werden, um die Ausfallzeiten einzudämmen. Jetzt muss das Kultusministerium einräumen, dass sogar mindestens 1300 Lehrer notwendig sind. Leidtragende sind nicht nur überlastete Lehrer, sondern auch Schüler, die teilweise über Monate keinen Unterricht haben.

Die jahrzehntelange verantwortungslose CDU-Bildungspolitik führt dazu, dass das Schulniveau immer tiefer sinkt. Anstatt ernsthafte Reformen im Bildungsbereich umzusetzen, bekämpft die CDU nur die Symptome.

Die AfD-Fraktion forderte bereits im Mai 2016 in einem Prioritätenantrag (Drs. 6/5135) wirksame Maßnahmen zur Lehrersofortgewinnung; darunter die Entfristung aller bestehenden oder neu abgeschlossenen Arbeitsverträge. Zudem soll jedem sächsischen Lehramts-Absolventen ein Referendariat und eine anschließende Stelle im Freistaat angeboten werden.“

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