Antrag AfD-Fraktion: Keine Zusammenlegung von 10. Klassen nach Schülerabgängen

Im nächsten Plenum des Sächsischen Landtags stellt die AfD-Fraktion den Antrag, ab dem nächsten Schuljahr auf die Zusammenlegung 10. Klassen an Mittel-/Oberschulen sowie Gymnasien zu verzichten. Dazu erklärt die AfD-Fraktionsvorsitzende, Frauke Petry:

„Aus unterschiedlichen Gründen kommt es am Ende der neunten Klassenstufe häufig zu Schülerabgängen und damit zu geringeren Klassenstärken. Mehrere Klassen werden dann oft zusammengelegt bis zu maximal 28 Schülern. Diese Praxis will die AfD-Fraktion ab dem nächsten Schuljahr ändern und die alten Klassenstrukturen in dieser wichtigen Phase für die Schüler erhalten.

Die 10. Klasse steht am Schluss der Sekundarstufe 1 und bereitet auf die Sekundarstufe 2 vor. Um einen bestmöglichen Abschluss und eine solide Vorbereitung zu gewährleisten, dürfen die alten Sozialgefüge nicht auseinandergerissen werden durch Vergrößerung oder Neustrukturierung der Klassen. Auch die Lehrer können sich in kleineren Klassen intensiver um Schüler kümmern. Allerdings soll die Zusammenlegung von Klassen weiterhin möglich sein, wenn die Schulkonferenz vor Ort diese Maßnahme für sinnvoll erachtet.“

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