Angeblich minderjährige Asylbewerber endlich auf wahres Alter überprüfen!

Gerade einmal drei Prozent aller angeblichen minderjährigen Asylbewerber werden in Sachsen medizinisch auf ihr tatsächliches Alter überprüft, ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/11355). Die Hälfte der Untersuchten war bereits erwachsen. Laut MDR-Aktuell warnte CDU-Sozialministerin Klepsch nun aber davor, die ärztliche Altersbestimmung als Allheilmittel zu sehen.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Wenn CDU-Ministerin Klepsch die medizinische Altersfeststellung von angeblichen minderjährigen Asylbewerbern ablehnt, kann das nur bedeuten: Die CDU will den seit Jahren andauernden Asyl-Missbrauch durch falsche Altersangaben weiter unterstützen. Dabei haben medizinische Altersuntersuchengen in Dänemark und Österreich gezeigt, dass bis zu 75 Prozent der angeblich minderjährigen Asylbewerber beim Alter gelogen hatten, um sich die Vorteile beim generellen Bleiberecht, sofortigen Familiennachzug und großzügiger Rundum-Betreuung zu erschleichen.

Die Luxusbetreuung durch Pflegefamilien und extra Sozialarbeiter kostet pro Monat rund 6.000 und im Jahr 72.000 Euro – doppelt so viel, wie ein normaler Arbeiter in Sachsen verdient. Zudem haben im letzten Jahr zwei ‚minderjährige‘ Afghanen brutale Morde verübt, die beide längst volljährig waren. Besonders widerwärtig war der Sexualmord von Hussein K. in Freiburg, der sich um fünf Jahre jünger geschwindelt hatte. Beide Morde hätten mit einer Altersuntersuchung und rechtzeitigen Abschiebung aufgrund fehlender Asyl-Gründe verhindert werden können.

Nur die AfD-Fraktion prangert diesen Asylmissbrauch seit Jahren an und stellte entsprechende Anträge zur Altersfeststellung im Landtag (Drs. 6/6904), die auch von der CDU abgelehnt wurden. Ich muss der CDU nicht nur Totalversagen in der Asylkrise vorwerfen, sondern auch mangelnde Bereitschaft, die von ihr verursachten Problem wenigstens im Nachhinein zu korrigieren.“

Drs. 6/11355: http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2017/6_Drs_11355_1_1_1_.pdf

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