AfD Sachsen: Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigt AfD Programmforderungen!

AfD Sachsen: Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigt Programmforderungen!
 
Die AfD Sachsen ist erfreut über die Berücksichtigung ihres Landtagswahlprogramms durch den Rat für deutsche Rechtschreibung. „Wenn Ratsmitglied Ludwig Eckinger erklärt ‚Gut Deutsch will Weile haben‘, und zugleich mehr Lern‐ und Übungszeit vor allem für die Rechtschreibung fordert, bekräftigt er unsere programmatischen Forderungen“, so Generalsekretär Uwe Wurlitzer, zugleich schulpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion.
„Die AfD ist von Anbeginn davon ausgegangen, dass gerade Rechtschreibung ein permanenter Lernprozess sein muss, um ihren Stellenwert in der Gesellschaft gebührend zu würdigen. In unserem Landtagswahlprogramm vom 1. März 2014 heißt es unter dem Punkt ‚II.2.6. Neugewichtung des Fachs Deutsch‘ dazu: ‚Deutschland ist das Land in Europa, das die wenigsten Unterrichtsstunden für die eigene Muttersprache einplant. In Sachsen sind mindestens so viele Wochenstunden für die deutsche Orthographie, Grammatik und für den guten Ausdruck wie für die 1. Fremdsprache oder Mathematik vorzusehen. Der Literaturunterricht kommt extra hinzu.‘“
 
Sächsischer Schulleiterbrief pocht auf Standards
 
Die Erklärung steht im Zusammenhang mit einem Schulleiterbrief zur „Qualitätssicherung im Fach Deutsch Grundschule“, in dem das Kultusministerium auf Standards pocht. „Rechtschreibung von Anfang an“, wird dort gefordert und deutlich gemacht, dass unabhängig von der Methode des Schriftspracherwerbs eine Vernachlässigung der Rechtschreibung nicht zulässig sei. „Laut Praktikern hat Sachsen über zwei Jahrzehnte die wöchentlichen Deutschstunden an Grundschulen von zehn auf sechs gekürzt. Das ist nicht hinnehmbar, da wollen wir schon seit zwei Jahren gegensteuern“, so Wurlitzer.
Hintergrund des Schulleiterbriefs sind sprachliche Unsicherheiten ob der Unterrichtsmethode, wie Deutsch gelehrt wird. Bildungswissenschaftler sprechen von einem „Dickicht“, selbst Sachsens Kultusministerium gibt zu, nirgends zu erfassen, wer wie Deutsch lehrt; sei es nach der Schweizer „Lesen durch Schreiben“‐ Methode, der klassischen „Fibel‐Methode“ oder anderen. Nach den Worten des Chemnitzer IHK‐Hauptgeschäftsführers Hans‐Joachim Wunderlich hätten 42 Prozent seiner Ausbildungsbewerber ein geringes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen.
 
Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de
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