AfD Sachsen: Medien skandalisieren „tödlichen Sommer“ herbei!

Die AfD Sachsen hat mehreren Medien vorgeworfen, den Zusammenhang von Flüchtlingen und ihren Schwimmfähigkeiten angesichts der Badesaison als „tödlichen Sommer“ zu skandalisieren. „Wenn 2016 bereits 20 Flüchtlinge beim Baden ertrunken sind, ist der Deutschen Lebensrettungsgemeinschaft (DLRG) zuzustimmen, wonach viele Flüchtlinge weder schwimmen noch die Gefahren von Gewässern einschätzen können“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Die unterstellte Befürchtung, dass die Zahlen in diesem Sommer höher sein werden als 2015, rechtfertigt bestenfalls, Flüchtlinge als Risikogruppe zu beschreiben und sie vor Selbstüberschätzung zu warnen. Keinesfalls aber darf eine Semantik herbeigeschrieben werden, die undifferenziert einen ‚tödlichen Sommer‘ verheißt und damit unserer ganzen Gesellschaft a priori eine Mitverantwortung zuschiebt.“


Dieses Vorgehen ist unredlich, kritisiert Hartung. „Niemand käme in den Sinn, unseren Bürgern Eigenverantwortung für ihr Bade- und Schwimmverhalten abzusprechen. Wer als Nichtschwimmer in unbekannte Gewässer springt und damit den natürlichen Respekt vor der Natur ad absurdum führt, muss sich also fehlende Eigenverantwortung vorwerfen lassen – zumal einige Flüchtlinge durchaus traumatische Erlebnisse im Mittelmeer gehabt haben sollten und von Fachkräften diese Eigenverantwortung erwartet werden kann. Insofern ist nicht der kommende Sommer ‚tödlich‘, sondern allenfalls das individuelle Fehlen von Risikobewusstsein.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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