AfD Sachsen: komplexe politische Inhalte brauchen komplexe Sprache!

Die AfD Sachsen hat Kritik an der Verständlichkeit des Bundeswahlprogramms der Partei zurückgewiesen. „Wer uns einen Anglizismus wie `Gender Studies` vorwirft, darf das „Gender Mainstreaming“ aus dem geschlechtsversternten grünen Programm und erst recht nicht das ‚Resettlement‘ und ‚Relocation‘ der CDU verschweigen“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Zwar hat sich der Hohenheimer Verständlichkeitsindex bei Alltags- und Wirtschaftstexten vielfach bewährt. Aus quantitativen Kriterien wie der durchschnittlichen Wort- oder Satzlänge aber politisch auf ‚Volksnähe‘ zu schließen ist unwissenschaftlicher Unsinn, der einem Professor für Kommunikationswissenschaft ganz schlecht zu Gesicht steht. Das angeblich verständlichste Wahlprogramm – das der CDU – wurde offensichtlich für den durchschnittlichen BILD-Leser gemacht. Wir aber sprechen Wähler an mit einem IQ oberhalb einer Currywurst.“


Der Germanist verweist belustigt auf den Vorwurf, dass die AfD doch die Partei der einfachen Antworten sei. „Wie passt denn das zusammen? In unseren Landes- und Bundesfachausschüssen arbeiten nun einmal Menschen mit, die über eine gewisse Lebenserfahrung und Intelligenz verfügen und nicht den - bei Berufspolitikern der Altparteien gängigen - Weg Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal gegangen sind, auf dem sich die Sprache nach den Wählern und nicht nach der Politik richtet. Man stelle sich den medialen Aufschrei vor, wenn die AFD das am einfachsten zu verstehende Programm gehabt hätte!“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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