AfD Sachsen: Gesetz zum Schutz der Deutschen Sprache verabschieden!

AfD Sachsen: Gesetz zum Schutz der Deutschen Sprache verabschieden!
 
Die AfD Sachsen hat ein Gesetz zum Schutz der Deutschen Sprache angemahnt. „Erst gestern ergab wieder eine Umfrage im Auftrag des STERN, dass 53 Prozent der Befragten für ein ‚Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache‘ seien. Dem muss der Bundestag endlich Rechnung tragen“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Die Überfremdung des Kulturguts ‚Deutsch‘ ist in vielen Bereichen wie Wissenschaft, Ökonomie, Informationstechnologie, Werbung/Medien oder Musik nicht mehr überseh‐ und erst recht nicht mehr hinnehmbar, zumal ein Sprachwandel durch einen gemäßigten gesetzlichen Sprachschutz nicht behindert wird“, so der Germanist.
„Die Mehrzahl der Bevölkerung ist bspw. nicht nur gegen Anglizismen, sondern versteht sie auch größtenteils nicht mehr, wie Untersuchungen englischer Slogans zeigten. In Deutschland hat niemand einen Rechtsanspruch auf die Akzeptierung anderer Sprachen zur Verständigung.
Es kann aber nicht sein, dass Minderheiten die sprachliche Entwicklung bestimmen. Ein Sprachschutzgesetz vermag auch dazu beitragen, das Verantwortungsgefühl für die eigene Sprache allen Bürgern bewusst zu machen. Einen Thüringer Gesetzentwurf, der die Sprache Deutsch festschreiben will, als ‚völkisch‘ und ‚populistisch‘ zu geißeln, ist absurd, zumal eine Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz 2008 selbst die CDU wollte“, kritisiert Hartung.
 
Erfahrungen in Frankreich positiv
 
Hartung verweist darauf, dass in der Schweiz und Liechtenstein die deutsche Sprache ebenso Verfassungsrang erhielt wie in Frankreich die französische Sprache. Artikel 2 der Verfassung vom 4. Oktober 1958 besagt: „Die Sprache der Republik ist Französisch“. 1994 wurde ein Gesetz erlassen, das in 24 Artikeln den Gebrauch der französischen Sprache regelt und das 90 % der Franzosen für gut und richtig befinden.
Es regelt u.a., dass für Bezeichnungen, Beschreibungen, Gebrauchsanleitungen oder Werbung inländischer Produkte die französische Sprache vorgeschrieben ist und Anschläge, Plakate, Anzeigen und sonstige Mitteilungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen und in und an öffentlichen Verkehrsmitteln in französischer Sprache verfasst sein müssen. „Eine solche Regelung ist für Deutschland dringend nötig“, so Hartung.
 
Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de
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