AfD Sachsen: bundesweiter Numerus Clausus muss erhalten bleiben!

Die AfD Sachsen hat gefordert, den bundesweiten Numerus Clausus zu erhalten. „Was die Gelsenkirchener Verwaltungsrichter trieb, den NC für Medizinstudenten für grundgesetzwidrig halten, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Allein die Begründung, dass die Abiturnoten bundesweit nicht vergleichbar seien, leistet Spekulationen einer weiteren Absenkung der Bildungsstandards Vorschub, damit auch der beste Bremer Abiturient mit endlich dem letzten aus Sachsen mithalten kann. Die Richter sollten sich fragen, ob sie eine Wurzelbehandlung eines Zahnarztes bevorzugen, der einen Einserabschluss hinlegte, oder von einem, der mit Ach und Krach durchkam?“


Auch die Begründung, dass die Note überhaupt eine zu große Rolle spiele, ist für Hartung an den Haaren herbei gezogen. „Wider alle Polemik ist das Medizinstudium kein reines Auswendiglernstudium. Wer physiologische und pathophysiologische Zusammenhänge nicht versteht, wird massive Probleme haben, Krankheitsbilder und -progressionen sowie deren Behandlung zu verstehen. Daher erfordert ein Medizinstudium eben gewisse intellektuelle und auch mit Fleiß verbundene Fähigkeiten. Und dass schlechtere Abiturienten bessere Sozialkompetenzen hätten als gute, ist eine Fabel, die gerade von linksgrüner Politik oft erzählt wird. Wäre es da nicht besser, gleich das Geburtsrecht auf Hochschulreife mit Durchschnitt 1,0 ins Grundgesetz aufzunehmen?“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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