AfD Sachsen: Breitenförderung statt Leuchtturm-Unis!

Die AfD Sachsen hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich aufgefordert, die einseitige Bevorzugung bestimmter Hochschulen aufzugeben. „Wenn Herr Tillich heute wieder medienwirksam ankündigt, die TU Dresden zur neuen Exzellenzinitiative zu unterstützen, verletzt er damit erstens sein Neutralitätsgebot“, ärgert sich Generalsekretär Uwe Wurlitzer. „Zweitens ist nach Aussage von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange völlig unklar, was mit den Mitarbeitern der gehypten Forschungscluster geschieht, falls die Exzellenz-Anerkennung ausbleibt. Das spricht ihrer gestrigen Aussage Hohn, dass akademische Beschäftigte ein Recht auf Verlässlichkeit, Planbarkeit und Fairness haben.“


Als dritten Punkt merkt Wurlitzer an, dass dem vollmundigen Exzellenz-Begriff allein an der TU Dresden ein Sanierungsstau von etwa 500 Millionen Euro an der Bausubstanz vieler Lehr- und Laborgebäude gegenüber steht. „Es ist Studenten nicht zu vermitteln, an einer –zigfach geförderten Universität zu studierten, aber in zugigen, bröckelnden Hörsälen zu sitzen. Dieses Problem wird noch dadurch verschärft, dass aufgrund der Flüchtlingsumnutzung der TU-Sportplatz zwischen August-Bebel- und Teplitzer Straße sowie die TU-Sporthallen an der Nöthnitzer Straße nicht genutzt werden können. Dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt, ist in der Staatskanzlei offenbar noch nicht angekommen. Sachsen braucht für alle Universitäten und Hochschulen ausreichende Finanzmittel, nicht nur für Leuchtturmprojekte.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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