AfD Sachsen: Amtssprache der Krankenversicherung muss Deutsch bleiben!

Die AfD Sachsen hat die Forderung von Ärztepräsident Frank Montgomery zurückgewiesen, die Deutsch‐Pflicht für Ärzte aufzuheben. „Die Amtssprache der Krankenversicherung muss Deutsch bleiben“, stellt Landesvize Thomas Hartung klar. „Es ist richtig, dass wir heute viele Menschen in Deutschland mit sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen haben, die nicht ausreichend Deutsch sprechen.
 
Es ist aber genau der falsche Weg zu fordern, Dolmetscher‐Services für ausländische Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung mitzuberücksichtigen. Damit gehen weitere Anreize für diese Menschen verloren, Deutsch zu lernen. Und es kann ja wohl nicht sein, dass die Mehrheit der deutschen Versicherten solcherart Integrationsunwilligkeit mitbezahlt“, so der Germanist.
 
Das Bundessozialgericht hatte jüngst festgestellt, dass die Amtssprache der deutschen Krankenversicherung Deutsch ist und deswegen nur ein Anspruch auf Leistungen in deutscher Sprache besteht. Montgomery hatte dieses Urteil in einem Interview im Umfeld des jetzt beendeten Deutschen Ärztetags als „erschreckend“ bezeichnet und eine Änderung gefordert. Die in Hamburg eingeführte sog. „Containerlösung“, bei der ein Dolmetscher per Video in das Sprechzimmer zugeschaltet wird, hatte er als „richtungsweisend“ gewürdigt.
 
Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de
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