AfD hat Lösungen gegen Verkehrschaos auf der A4

Zehn Stunden Vollsperrung, 25 Kilometer Stau und 120 Helfer im Einsatz sind das Ergebnis des letzten Verkehrschaos auf der Autobahn A4 am Montag bei Dresden.

Dazu kommentiert die verkehrspolitische Sprecherin, Silke Grimm:

„Die Probleme auf sächsischen Autobahnen, insbesondere der A4 um Dresden sind der CDU-SPD-Regierung bekannt. Die bis jetzt eingeleiteten Maßnahmen wie LKW-Überholverbot und Geschwindigkeitsbegrenzungen reichen nicht aus. Wie unsere Kleine Anfrage (6/13003) ergab, hat sich das Verkehrsaufkommen innerhalb von zehn Jahren von 28.000 Fahrzeugen auf durchschnittlich 41.000 Fahrzeuge täglich erhöht. In Spitzenzeiten werden bis zu 80.000 Fahrzeuge gezählt. Für alle Beteiligten ist die Verkehrssituation unerträglich. Hinzu kommen steigende Unfallzahlen, die auch den Einsatz der Rettungskräfte zusätzlich belasten. Kilometerlange Staus sind nicht nur umweltschädlich für die Anwohner, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor. Es müssen schnellstmöglich LKW-Parkplätze entstehen, damit die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen nicht auf dem Standstreifen stattfinden. LKW´s sollen bis dahin auch auf Freiflächen in Gewerbegebieten nahe der Autobahn parken dürfen.

CDU-SPD-Landesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen, sondern muss endlich handeln. Sie muss in Berlin intervenieren und schnellstmöglich den achtspurigen Ausbau von Nossen über Dresden nach Bautzen und Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan einfordern.

Zudem fordert die AfD, den LKW-Verkehr sinnvoll auf die Schiene zu verlagern. Bereits ab Görlitz könnten die LKW-Züge durch Mitteldeutschland fahren und die Autobahn entlasten.“

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