AfD fordert Ende der Russland-Sanktionen

Der Außenhandel zwischen Sachsen und Russland ist in den letzten vier Jahren massiv zurückgegangen. Dies verdeutlichen die aktuellen Zahlen der Kleinen Anfrage (6/13013) der AfD-Fraktion.

Mario Beger, Antragsteller und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kommentiert:

Innerhalb von vier Jahren hat sich der Export nach Russland halbiert und liegt bei nur noch 634 Millionen Euro. Die Einfuhr von russischen Produkten ist von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 170 Millionen Euro im Jahr 2017 zusammengebrochen. Hinter diesen Zahlen stehen wirtschaftliche Existenzen in Sachsen, die für eine verfehlte EU-Außenpolitik geopfert werden. Die Russland-Sanktionen sind falsch, denn sie schaden unserer sächsischen Wirtschaft massiv. Hier werden über Jahrzehnte aufgebaute Wirtschaftsbeziehungen vernichtet. Die von der CDU betriebene Sanktionspolitik zerstört hiesige Arbeitsplätze. Sachsen ist auf den russischen Markt mehr angewiesen als umgekehrt. Während China und die Türkei die Russland-Sanktionen für sich zu nutzen wissen, müssen sächsische Unternehmen nach neuen Absatzmärkten suchen und werden auch noch von der CDU-SPD-Wirtschaftspolitik alleine gelassen.

Die AfD fordert ein rasches Ende der Russland-Sanktionen, damit unsere Unternehmen schnellstmöglich den russischen Markt wieder bedienen können.“

 

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