AfD-Antrag: Abschlüsse ausländischer Ärzte endlich besser überprüfen!

Im Zuge der unkontrollierten Masseneinwanderung kommen auch vermehrt Ärzte aus dem Orient und Afrika nach Deutschland, die hier um Anerkennung ihrer Abschlüsse ersuchen. In den letzten drei Jahren beantragten 1330 Ärzte aus Drittstaaten – und damit drei bis viermal so viele wie aus EU-Staaten - die Approbation in Sachsen (Drs. 6/12378, 12379).
Verbunden damit gibt es Zweifel von mehreren Ärztekammern, kassenärztlichen Vereinigungen und sogar dem Ärztetag, ob das derzeit praktizierte Approbationsverfahren der Patientensicherheit dienlich ist. Zum einen besteht die Gefahr, dass gefälschte Diplome anerkannt werden und zum anderen wird die Qualität der Medizinerausbildung in den Herkunftsstaaten der Drittstaatler angezweifelt. Vor kurzem wurde eine Gynäkologin aus Libyen wegen fahrlässiger Tötung in NRW verurteilt, die aufgrund unzureichender Kenntnisse ein Baby hatte sterben lassen.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Wir sind es den Bürgern schuldig, medizinische Versorgung auf hohem deutschen Standard anzubieten, um ihre Gesundheit umfassend zu schützen. Versagen die aktuellen Medizinerprüfungen bei Ärzten aus Entwicklungsländern, kann das tödliche Folgen für uns alle haben. Wir beantragen daher, dass generell bei der Anerkennung von Medizinern mit Drittstaatsdiplomen der zweite und dritte Teil der ärztlichen Prüfung (ugs. 2. und 3. Staatsexamen) nach §28 und 30 der ÄApprO absolviert werden muss. Die Prüfungen müssen zwingend in deutscher Sprache erfolgen.

Es muss grundsätzlich angezweifelt werden, dass die Medizinerausbildung in Drittstaaten qualitativ mit der deutschen vergleichbar ist. Auch durch vorgelegte Urkunden, die gefälscht sein können, oder einer 60-minütigen Kenntnisprüfung kann die Eignung zum Mediziner nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Zudem unterscheiden sich die ärztlichen Behandlungsmethoden in Entwicklungsländern von denen in Deutschland. Eine nachgewiesene Berufsausübung im Herkunftsland entbindet somit nicht von der Ablegung des Staatsexamens in Deutschland.“

 

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