Ärztemangel im ländlichen Raum – AfD-Initiativen endlich umsetzen!

In Sachsen und besonders im ländlichen Raum gibt es immer weniger Allgemeinärzte, warnte der Leiter des statistischen Landesamtes, Burkhard Müller, auf einer Pressekonferenz. Zudem steigen bei über 60-Jährigen die Krankenhaus-Aufenthalte drastisch an.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärt:

„Der ländliche Raum muss endlich besser gefördert werden, denn gerade hier ist die Entwicklung am dramatischsten. Immer mehr junge Menschen sind aufgrund fehlender Arbeitsmöglichkeiten gezwungen, in die Ballungszentren abzuwandern. Übrig bleiben vor allem ältere Bürger, die oft verzweifelt einen Allgemein-Arzt im näheren Umkreis suchen, weil sie kein Auto mehr steuern können und der Bus nur noch sporadisch fährt.

Diese Erkenntnisse sind nicht neu und dennoch tut die CDU-SPD-Landesregierung hier viel zu wenig. Seit ihrem Einzug in den Landtag hat die AfD-Fraktion deshalb immer wieder gefordert, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum grundlegend zu verbessern. Wir haben beantragt, Landärzte bei der Studienplatzvergabe zu bevorzugen (Drs. 6/8490), Krankenhäuser in Kleinstädten besser zu finanzieren (Drs. 6/7494 -99) und generell über eine Enquete-Kommission, die Abwanderung zwischen Bad Elster und Torgau zu stoppen (6/11189). Bisher haben die etablierten Parteien alle Anträge abgelehnt.“

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