Wahlkampfauftritt von Frauke Petry in Markkleeberg

Wahlkampfauftritt von Frauke Petry in Markkleeberg

Am 14. August sprach die sächsische Spitzenkandidatin Frauke Petry auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD im Rathaussaal Markkleeberg. Dazu hatte der AfD-Kreisverband Landkreis Leipzig eingeladen. Es kamen über 300 Personen, alle Plätze des Rathaussaales waren voll besetzt. Mit dabei saßen auf dem Podium Lars Herrmann als Direktkandidat des Wahlkreises und Uwe Wurlitzer (MdL) als Generalsekretär der sächsischen AfD.

Vor dem Rathaus wurden die Besucher von einer Rotte lärmender linksgrüner Berufsdemonstranten „begrüßt“, unter die sich auch der Anführer der sächsischen Grünen, der Leipziger Kasek, gemischt hatte. Der Online-Dienst der Morgenpost (tag24) zählte 150 Krakeeler, die LVZ begnügte sich mit der Zahl von rund 100 Demonstranten. Wir von der AfD sind nach ziemlich genauer Zählung auf etwa 50 Personen gekommen, wobei wir eine Fehlerquote von +/- 10 % einräumen.

Frauke Petry wurde mit stehendem Beifall begrüßt, als sie den Saal betrat. Zunächst sprach Lars Herrmann, der an diesem Tag Hochzeitstag hatte, aus seiner täglichen Berufserfahrung als Bundespolizist. Wenn schusssicher Westen früher die Ausnahme waren, gehören sie heute fast zur „Regelbekleidung“ für den Streifendienst, weil jeder Zusammenstoß mit Migranten unberechenbare Risiken mit sich bringt.

Nach dem Direktkandidaten Lars Herrmann sprach Frauke Petry ein wichtiges AfD-Thema an: nämlich die Familienpolitik. So gibt es noch jede Menge Fördermöglichkeiten für junge Familien mit Kindern auszuschöpfen. Außerdem muss jungen Müttern die Rückkehr in den Beruf erleichtert werden. Hier sind auch die Arbeitgeber  gefordert. Als wenn es zur Regie gehören würde, begann plötzlich der in einem Nebenraum betreute kleine Sohn Ferdinand das Schreien an. Sofort eilte die berufstätige Mutter Frauke Petry dorthin, um den Durst des kleinen Erdenbürgers zu stillen.

Nach den Redebeiträgen wurde die Diskussion mit den Besuchern eröffnet. Alle drei, Petry, Wurlitzer und Herrmann antworteten abwechselnd auf die vielen sachlichen Fragen. Es gab aber auch Fragen wie die zum Rentensystem, die teilweise nicht vollständig beantwortet werden konnten, weil die AfD noch nicht im Bundestag sitzt und deshalb von der Bundesregierung durch parlamentarische Kleine Anfragen noch keine Zahlen und Fakten erlangen kann. Das wird sich mit Sicherheit nach dem 24. September 2017 grundlegend ändern.

Alles in allem war es ein gelungener Abend; während der gut zweistündigen Veranstaltung wurde es den Teilnehmern nicht langweilig; das Interesse der Besucher hielt bis zum Ende an. Am Schluss der Veranstaltung wurde Frauke Petry wiederum mit lang anhaltendem stehendem Beifall verabschiedet.

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung