Friederike und die Parteiversammlung vom Januar

An der ersten Parteiversammlung dieses Jahres nahmen über 40 Mitglieder teil.

 

Auf der Tagesordnung standen die Vorbereitung des Landesparteitages und die Vorstellung des ersten Konzeptes für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf.

 

Auf dem Landesparteitag Anfang Februar wird  es vor allem um die Wahl des neuen Vorstandes und die damit verbundene inhaltliche Ausrichtung der sächsischen AfD gehen. Alle Mitglieder können daran teilnehmen. Die Bewerbung für eine Funktion im neuen Vorstand steht ebenfalls jedem offen, der sich dafür berufen fühlt. Die Anfrage, ob es seitens des Kreisvorstandes eine konkrete Wahlempfehlung gebe, wurde von diesem verneint.

Bei der Vorstellung des Wahlkampfkonzeptes wurde vor allem deutlich, dass bereits die Aufstellung der Kandidaten eine echte Herausforderung für unseren Kreisverband darstellt. Allein in der Stadtrat von Chemnitz besteht aus insgesamt 60 ehrenamtlichen Mitgliedern; bisher nur drei von ihnen von der AfD. Außerdem sind auch die Mandate für die Ortschaftsräte neu zu vergeben. Das hervorragende Ergebnis der Bundestagswahl setzt Maßstäbe für die Kommunalwahl. Der Kreisverband ist deshalb offen für Vorschläge, auch geeignete Persönlichkeiten kandidieren zu lassen, die keine Parteimitglieder sind. Dass alle Kandidaten in Anbetracht des medialen Gegenwindes ein besonders dickes Fell benötigen, versteht sich von selbst.

Wie gewohnt wurde die Diskussion beim Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ lebhaft bis leidenschaftlich. Die Frage, wo die Grenzen zwischen den Sprach- und Denkverboten der Politischen Korrektheit, befreiender Provokation und schlichter politischer Dummheit verläuft, konnte zwar auch auf dieser Versammlung nicht abschließend geklärt werden – sorgte aber für einen steigenden Blutdruck bei allen Anwesenden. Ein gestärkter Kreislauf steigert – so ist zumindest zu hoffen - auch die Kraft der Gedanken.

 

Anschließend berichtete Thomas Sänger über die Arbeit unserer zurzeit noch ziemlich winzigen Stadtratsfraktion. (Mehr darüber unter www.afdfraktionchemnitz.de ).  Der Vorstand stellte neue Projekte für die innerparteiliche Arbeit vor, für die Mitmacher dringend gesucht werden. Weil die Parteiversammlung wenige Tage nach dem Sturm „Friederike“ stattfand, regte Tino Köhler eine unbürokratische Spendenaktion zum Dank für die Freiwilligen Feuerwehren an, die Tage und Nächte voller harter Arbeit hinter sich hatten. Wer beobachtete, wie sich das Sparschwein während seines Rundlaufes über die Versammlungstische füllte, konnte erkennen, dass sich die Mitglieder in dieser Frage einig waren.

 

Thomas Heinsch

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